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MTA – Ausbildungssamstag Ergänzungs- und Basismodul

10.05.2022 um 15:50 Uhr

Bericht

Pünktlich um 8 Uhr Samstagmorgen, 07.05.22,  ging es für eine der beiden Ausbildungsgruppen des MTA Ergänzungsmodul
im Schulungsraum mit dem Theorieunterricht los.
Für den Tag waren zwei Unterrichtseinheiten angesetzt:
– „Verkehrsabsicherung mit VSA (Verkehrsabsicherungsanhänger)“
– „Hebegräte“

So wurde zunächst technisches Verständnis der Gerätschaften, wie auch die dazugehörigen Einsatzgrundsätze vermittelt.
Anschließend machte sich ein Teil der Gruppe mit LKW und Verkehrssicherungshänger Richtung Frachtpostzentrum auf,
um dort an der Klausnerstraße, das theoretisch Erlernte, in die Praxis umzusetzen.

Der zweite Teil der Gruppe wurde am Übungsplatz mit zwei Lagen gefordert, bei denen mittels hydraulischen Hebegräten als Lufthebern,
Lasten angehoben werden mussten.
Die Lagen waren nur mit definierter Aufgabenteilung wie auch klarer Kommunikation zu bewältigen.
Hier musste stets darauf geachtet werden, dass keine gefährlichen Situationen entstehen, weil etwa Lasten in instabile Lagen geraten.
Die zuvor erlernten Einsatzgrundsätze aus dem Theorieunterricht, konnten somit unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden.

Nach einer kurzen Mittagspause am Übungshof, tauschten die Gruppen durch, sodass am frühen Nachmittag, gegen 14:00 Uhr, die Unterrichtseinheiten beendet wurden.

 

Im Basismodul ging es „heiß“ her…

Die Teilnehmer des aktuellen Basismodul arbeiteten am Übungssamstag, zum Thema Brandbekämpfung und Hohlstrahlrohrtraining, zunächst einen
Löscheinsatz am Planspiel aus der Vogelperspektive ab.
Dabei wurden die Aufgaben der Trupps wiederholt und Vor- sowie Nachteile von Einsätzen mit Bereitstellung und ohne Bereitstellung aufgezeigt.
Auch die Dringlichkeit einer Befehlsgebung und Wiederholung derselben konnte noch malveranschaulicht werden.

Unmittelbar nach dem Planspiel wurden die Teilnehmer im Umgang mit Hohlstrahlrohren, deren Aufbau und Funktion unterwiesen,
bevor es schließlich für die ersten Übungen zum Übungsplatz raus ging.
Dort angekommen übernahmen ein Gruppenführeranwärter und die stellvertretende Jugendwartin die Führung der Gruppe und konnten,
neben der Unterstützung der Ausbildungsveranstaltung, wertvolle Erfahrung im Führen von Löschgruppen, Anwendung von Taktiken und Befehlsgebungen üben.
Die Teilnehmer wiederum arbeiteten den ersten Löschangriff noch ruhig und geordnet ab um rein zu finden.
Die Planübungen und das langsame herantasten für ein grundsätzliches Verständnis ist vor allem für Quereinsteiger wichtig,
die vorher nicht in der Jugendfeuerwehr Dienst geleistet haben und damit mit den Gerätschaften schon vertraut waren.

Noch vor dem Mittagessen und nach der ersten Besprechung, ging es dann mit den Lagen los, wo auch auf Zeit geschaut wurde.
Die Gruppenführer wurden erst vor Beginn der jeweiligen Lage eingewiesen, so dass sie ach selbst entscheiden mussten.
Die Mannschaft wiederum wechselte stetig durch und während die erste Gruppe ihre Übung zuvor rückbaute, fuhr die zweite Gruppe schon ihre nächste Lage.
So konnten Wartezeiten verhindert bzw. verringert werden.
Zudem mussten beide Gruppen jeweils mit dem 40/2 LF20 und 41/1 LF 16/12 arbeiten, was hier vor allem für zukünftige Einsätze das Auffinden von Geräten erleichtert.
Nach dem Mittagessen wurde der Einsatz der Löschgruppe dann erweitert.
Neben dem parallelen Einsatz von zwei B-Rohren, dem Bau eines provisorischen Wasserwerfer, wurden auch Einsatzlagen mit Hindernissen eingebaut,
bei denen die C – Angriffsleitung schon auch mal länger als 45 m war.
Zur Abschlussübung gegen 16 Uhr gingen beide Löschgruppen im Einsatz nebeneinander zur Riegelstellung und Brandbekämpfung über.
Mit sechs C – Rohren im Einsatz endeten diese letzte Einsatzübungen.
Nachdem alle Geräte und Schläuche zurückgerüstet waren, konnte die Übung um 17 Uhr beendet werden und alle Teilnehmer wurden erledigt, aber zufrieden, in den wohlverdienten Feierabend entlassen.