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JF-Übung am 21.1.2013

24.02.2013 um 18:44 Uhr

Bericht

Die Jugendgruppe der Feuerwehr Aschheim besichtigte im Rahmen einer Übung die Feuerwehreinsatzzentrale – kurz FEZ – des Landkreises München im Landratsamt. Der sehr freundliche Mitarbeiter und Feuerwehrkamerad erklärte der Jugendgruppe anschaulich, was die Aufgabe der FEZ ist und das Gebiet, das sie zu betreuen hat. Besonders verwundert waren die Jugendlichen, da im Normalfall nur zwei Personen so ein grosses Gebiet betreuen. Spätestens dann zweifelte niemand mehr an der Leistungsfähigkeit dieser Mitarbeiter. Beeindruckend war auch, dass der Arbeitsplatz der Mitarbeiter indiviuduell anpassbar ist. So können die Angestellten den Tisch hoch und runter fahren, die Monitore neigen, die Auflage ihrer Unterarme auf eine spezifische Temperatur anpassen und vieles mehr. Der Mitarbeiter zeigte der Jugendgruppe auch, was der Rechner an seinem Arbeitsplatz alles kann. Dazu spielte er mit den JF’lern einen fiktiven Einsatz durch und überlegte gemeinsam mit den Jugendlichen, wie viele Einsatzfahrzeuge und welche Art von Fahrzeugen benötigt werden. Als Beispiel sollten drei Wärmebildkameras aufgetrieben werden. Mittels Computer konnte der Disponent sofort feststellen,wo genau die nächsten drei Wärmebildkameras zur Verfügung stehen. Außerdem konnte die Jugendgruppe die zum Einsatz bereiten und abgemeldeten Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Aschheim sehen. Da diese mit zwei Fahrzeugen zur FEZ gefahren war, waren die betreffenden Fahrzeuge dort im Bildschirm rot – also als nicht einsatzbereit – markiert. So wurde den Jugendlichen anschaulich gezeigt, welche Wirkung es hat im Einsatzfahrzeug am Funk die vorbelegten Nummern-Tasten für standardisierte Funksprüche zu drücken, was sie zuvor nur in der Theorie gelernt haben. Danach führte der FEZ-Mitarbeiter die Jugendgruppe in den unterirdischen Bunker, in dem ein Raum ist, in dem alle Einsatzberichte drei Jahre aufbewahrt werden. Außerdem gibt es dort weitere Arbeitsplätze, die im Notfall benutzt werden können. Anschließend besichtigten die Jugendlichen noch einen Konferenzraum, der in Zeiten von Krisen durch die Führungsgruppe Katastrophenfall besetzt wird. Zum letzten Mal war er nach Aussage des Mitarbeiters in Betrieb, als die Bombe in Ismaning gefunden wurde, wo auch die Feuerwehr Aschheim im Einsatz war. Danach stellte die Jugendgruppe noch Fragen an den Mitarbeiter und bedankte sich bei ihm, ehe sie sich wieder auf den Heimweg in den Landkreis machten.