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8. Kreisjugendfeuerwehrtag

13.10.2004 um 12:00 Uhr

Bericht

Am vergangenen Samstag, den 09.10.2004, war es wieder soweit. Kreisjugendwart Thomas Wurzer lud die Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises München zum alljährlich statt findenden Kreisjugendfeuerwehrtag. In diesem Jahr wurde er in Planegg im Münchner Süden ausgerichtet. Auch die Jugendgruppe der Aschheimer Feuerwehr fand sich aus diesem Grund um 7:15 Uhr am Gerätehaus ein, um sich auf den Weg nach Planegg zumachen.

Um neun Uhr stand als erstes der Jugendwissenstest auf dem Plan. Dies ist eine theoretische Prüfung, mit jährlich wechselnden Themen, die die Jugendlichen anhand eines Fragebogens zu bewältigen haben. Thema in diesem Jahr war die Feuerwehr im Wandel der Zeit, sowie die vier Hauptaufgaben der Feuerwehr; retten – löschen – bergen – schützen. Wir können mit Stolz sagen, dass all unsere Jugendlichen diese Aufgabe mit Bravour gemeistert haben.
Anschließend stand der offizielle Teil auf dem Programm. Der Kreisjugendwart eröffnete offiziell die Veranstaltung und gab einen kurzen Überblick über die Geschehnisse im Bereich der Jugendfeuerwehr seit dem letzten Kreisjugendfeuerwehrtag. Wie zum Beispiel das Bezirkszeltlager, die 40-Jahr-Feier der Deutschen Jugendfeuerwehr in Berlin (wir berichteten) oder den Besuch einer Abordnung bei einem polnischen Partnerlandkreis.
Im Anschluß gingen dann die elf Jugendgruppen, die am Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr am Nachmittag teilnahmen, hinaus auf das Wettkampfgelände, um noch einmal zu trainieren; leider regnete es inzwischen, was der Himmel hergab, wodurch die Vorbereitungen nicht gerade erleichtert wurden.

Beim Jugendwettbewerb messen sich die Jugendlichen der verschiedenen Feuerwehren im freundschaftlichen Wettkampf in zwei Teilen. Der A-Teil stellt einen Löschangriff einer Gruppe, das heißt neun Personen, unter Vornahme von drei C-Strahlrohren dar, bei dem verschiedene Hindernisse wie zum Beispiel ein Wassergraben, eine Leiterwand oder ein Kriechtunnel gemeistert werden müssen. Dies muss zwar innerhalb von neun Minuten geschehen, jedoch liegt das Augenmerk vorrangig auf sauberem Arbeiten. Der B-Teil ist ein Staffellauf, bei welchem ebenfalls neun Jugendliche antreten und innerhalb einer vom Altersdurchschnitt abhängigen Sollzeit 400 Meter zurücklegen müssen. Hierbei sind verschiedene Aufgaben zu absolvieren, wie etwa das Aufrollen eines 15 Meter langen C-Schlauches, Anlegen eines Knotens an einem C-Strahlrohr oder das Werfen eines Leinenbeutel in ein eng begrenztes Ziel. Da es dabei auf einen möglichst schnellen Lauf ankommt, stellt sich hier erfahrungsgemäß heraus, wer am Ende die Nase vorn hat.
Unsere Jugendgruppe, die im Altersdurchschnitt dieses Jahr die älteste war und bei beiden Teilen jeweils als erste antreten mussten, erbrachte im A-Teil eine hervorragende Leistung, was uns in die vorderen Ränge brachte. Leider hatten wir beim B-Teil, auch wenn der Regen inzwischen aufgehört hatte, mit den nassen Ausrüstungsteilen für die Aufgaben und der nassen Laufbahn etwas Probleme, was zur Folge hatte, dass wir hinter unserer guten Zeit aus den Übungen zurück blieben. Somit vielen wir denn auch aus den oberen Rängen heraus. Aber wir waren nicht die einzige Mannschaft, die mit den widrigen Umständen Ihre liebe Not hatte. Entscheidend für den Sieg an diesem Tage war, wer mit den verregneten Bedingungen am besten klar kam. Und dies waren die Jugendfeuerwehren aus Pullach, Planegg und Dornach, die in dieser Reihenfolge die ersten drei Plätze belegten. Noch einmal herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Unsere Jugendgruppe belegte von den elf angetretenen Mannschaften noch Platz sieben, was unsere Enttäuschung über den B-Teil wenigstens etwas milderte.

Was uns allerdings sehr freute war die Tatsache, dass wir heuer einige Kameraden und auch Eltern begrüßen konnten, die uns an der Seitenlinie anfeuerten. Vielen Dank dafür von der ganzen Aschheimer Jugendfeuerwehr!

Und vielleicht können wir im nächsten Jahr in Garching noch mehr Freunde, Bekannte und Kameraden begrüßen. Wir würden uns sehr freuen. Denn dass wir im nächsten Jahr wieder mit von der Partie sind, ist für uns gar keine Frage, denn Spaß hatten wir trotz alledem auf jeden Fall. Und mit etwas weniger Pech als in diesem Jahr dann ja vielleicht auch wieder auf den oberen Plätzen.