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7.Kreisjugendfeuerwehrtag

11.10.2003 um 15:30 Uhr

Bericht

Am vergangenen Samstag, den 11. Oktober, war es wieder so weit: Der jährlich stattfindende Kreisjugendfeuerwehrtag stand an, in dessen Rahmen die Jugendfeuerwehren des Landkreises München vormittags am Jugendwissenstest und nachmittags am „Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehren“ teilnehmen konnten. Dass die Jugendfeuerwehr Aschheim dabei mit von der Partie sein musste, versteht sich von selbst.
Der Jugendwissenstest, der gleich in der Früh auf uns wartete, ist eine schriftliche Prüfung mit jährlich wechselnden Themen. Auf diese werden die Jugendlichen in ihren Wehren von den Ausbildern vorbereitet, die eigentliche Prüfung allerdings wird dann im Rahmen des Kreisjugendfeuerwehrtages abgehalten. Dieses Jahr stand der Wissenstest ganz im Zeichen von „Brennen und Löschen“, der klassischen Aufgabe der Feuerwehr. Unsere Jugendlichen legten auch heuer wieder die Prüfung allesamt erfolgreich ab.
Am Nachmittag hieß es dann auf zum Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehren. Zu den Jugendfeuerwehren des Landkreises München, die daran teilnahmen, kamen zwei Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Vilicka in Polen. Mit diesem ist der Landkreis München eine Partnerschaft eingegangen, in deren Rahmen dieses Jahr zwei Gruppen für ein verlängertes Wochenende nach München kamen, und unter anderem am Kreisjugendfeuerwehrtag teilnahmen.
Der Bundeswettbewerb selber besteht aus zwei Teilen, einem Löschaufbau und einem Staffellauf. Beim Löschaufbau müssen die Jugendlichen als Löschgruppe von neun Leuten drei C-Rohre und die komplette Löschwasserversorgung innerhalb einer bestimmten Zeit aufbauen, wobei es hierbei vor allem auf den fehlerfreien und ordentlichen Aufbau ankommt. Beim Staffellauf spielt dann die Zeit die entscheidende Rolle. Die neun Läufer müssen so schnell wie möglich 400m zurück legen. Dabei sind unterwegs verschiedene Aufgaben wie beispielsweise Schlauchrollen oder Leinenbeutelschmeißen zu bewältigen.
Die Jugendfeuerwehr Aschheim belegte beim Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehren im Landkreis München hinter Hohenbrunn und Ottobrunn einen hervorragenden dritten Platz. Vom zweiten trennte uns lediglich ein einzelner Punkt. Das ist für uns natürlich Ansporn, dieses Ergebnis im nächsten Jahr in Planegg zu überbieten.
Den Kreisjugendfeuerwehrtag 2003 behalten wir aber auf alle Fälle in sehr guter Erinnerung, zumal es uns wieder gelungen ist, ein Maskottchen zu klauen. Dieses Mal das der JF Pullach, was bedeutet, dass wir ein weiteres Mal zu einer Übung in den Münchner Süden fahren dürfen.
Unser eigenes Maskottchen, unseren Drachen mit Namen Willy, der am Samstag seinen ersten offiziellen Auftritt hatte, haben wir selber aufgepasst wie auf Fort Knox.
Ganz besonders möchte sich die Jugendfeuerwehr Aschheim bedanken bei ihren Betreuern Florian Brunold, Florian Buchner und Robert Marzinke, die über fünf Wochen zwei bis drei Mal pro Woche mit uns trainierten und dieses tolle Ergebnis erst möglich gemacht haben. Auch bedanken möchten wir uns bei der „SMP Schreinerei“, die uns beim Bau der Hindernisgeräte für den Wettbewerb unterstützten, bei Hans Cronacher, der einfach immer für uns da war wenn wir irgendwas gebraucht haben und bei Walter Brunold, der uns unter anderem das Gestell für das Kriechtunnelhindernis zusammengeschweißt hat. Vielen Dank Euch allen!
Und natürlich Gratulation an Kreisjugendfeuerwehrwart und Kreisbrandmeister Thomas Wurzer, unter dessen Leitung heuer der Kreisjugendfeuerwehrtag erstmals stand und der seinen offiziellen Einstand besser nicht hätte begehen können.