Brand - B 4 hohe Personenzahl Hotel
Einsatzbericht
Die Feuerwehren Aschheim, Dornach, Feldkirchen, die Kreisbrandinspektion sowie die Polizei, der Rettungsdienst und der ABC Zug wurde zu einem Brand in einem Hotel nach Aschheim in der Münchner Straße alarmiert.
Bei Ankunft der Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte bereits vom Mitteiler erwartet.
Von der Straße aus konnte Rauchentwicklung aus einem geöffneten Fenster im 1.OG erkannt werden.
Nach Angabe des Mitteilers war das Feuer in einem Kinderzimmer im 1. Obergeschoß ausgebrochen und er hatte bereits erste Löschversuche unternommen.
Hierbei hatte er sich eine Rauchgasintoxikation zugezogen.
Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz der Feuerwehr Aschheim, gingen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor.
Das 1. Obergeschoss (Brandwohnung sowie Hotelzimmer) war stark verraucht.
Der Atemschutztrupp setzte einen Rauchabschluss und ging mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor.
Die Löscharbeiten an einem Möbelstück konnten äußerst effizient gestaltet werden, sodass nach kurzer Zeit und recht wenig Löschmittelverbrauch „Feuer aus!“ über Funk gemeldet werden konnte.
Gleichzeitig suchte der Trupp die verschiedenen Zimmer im 1. Obergeschoß nach Personen ab, die sich möglicherweise noch im Gebäude aufhielten. Es waren keine Personen mehr anwesend.
Des Weiteren wurde eine Abluftöffnung geschaffen, sodass eine taktische Belüftung zur Entrauchung mittels Elektrolüfter vorgenommen werden konnte.
Das 2. Obergeschoß (ausschließlich Hotelzimmer) war weniger stark verraucht.
Hier ging der zweite Atemschutztrupp mit Zentralschlüssel vom Eigentümer zur Absuche bzw. Menschenrettung vor. Eine Person wurde angetroffen und hinaus begleitet, um sie anschließend dem Rettungsdienst zu übergeben.
Eine medizinische Behandlung war nicht erforderlich.
Damit waren alle Zimmer im betroffenen Gebäudeteil kontrolliert.
Ein weiterer Atemschutztrupp wurde von der Feuerwehr Dornach gestellt und war als Sicherungstrupp eingesetzt.
Die Drehleiter 30/1 befand sich vor dem Haus in Anleiterbereitschaft und wurde vom Tanklöschfahrzeug 23/1 gespeist.
Die Funkführung, Einsatzleitung sowie Koordination weiterer anwesender Kräfte lag beim ELW Aschheim 12/1.
Die Verkehrsabsicherung und -lenkung übernahm die anwesende Polizei.
Insgesamt drei Rettungswagen betreuten an der Einsatzstelle drei Personen, eine Person wurde zur weiteren Abklärung in eine Münchner Klinik transportiert.
Nachdem alle Maßnahmen im Gebäude abgeschlossen werden konnten, erfolgte eine CO-Messung durch den ABC Zug München Land.
Die Messung ergab keine Kohlenstoffmonoxid-Belastung.
Nach weiterer Belüftung und Begehung der Wohnung, konnte diese dem Eigentümer übergeben werden.
Aufgrund der Verrußung der Brandwohnung ist diese vorübergehend unbewohnbar.
Die Bewohner können zunächst bei Verwandten unterkommen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf, und sperrte ein Zimmer.
Für die erneute hervorragende Zusammenarbeit aller anwesenden Einsatzkräfte bedankt sich die Feuerwehr Aschheim recht herzlich.
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