Technische Hilfe

22.08.2017 um 12:02 Uhr
Einsatznummer
300
Alarmierung
12:02 Uhr
Einsatzende
13:55 Uhr
Fahrzeuge

Einsatzbericht

Über Funk wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Aschheim von einem Laufenden Einsatz (Nr. 299) auf die Bundesautobahn 99 in Fahrtrichtung Norden an der Anschlussstelle Aschheim / Ismaning alarmiert. Dort waren laut Meldung mehrere LKW ineinander gefahren.

Ein Fahrzeug löste sich zur Erkundung aus der Verkehrsabsicherung an der Mühlenstraße. Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei LKW ineinander gefahren waren. Ein verletzter Fahrer wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt. An einem LKW liefen Betriebsstoffe aus. Die LKW kamen bei dem Auffahrunfall so zum Stehen, dass alle drei Fahrspuren und der rechte Seitenstreifen blockiert waren. Der Verkehr konnte nur über den linken Seitenstreifen abfließen. Da die Anfahrt über die AS Aschheim nicht möglich war wurden zur Absicherung und Aufnahme der Betriebsstoffe die Kameraden der Feuerwehr Kirchheim alarmiert. Der aufgefahrene LKW hatte Impfstoffe und Medikamente aus Italien gelagert die gekühlt werden mussten. Nach dem Vorschlag der Feuerwehr die Medikamente in den zweiten LKW der Spedition umzulagern nahm die Spedition Kontakt mit dem italienischen Gesundheitsministerium auf. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Einsatzkräfte aus München, die ebenfalls an der AS Aschheim auffuhren konnten somit auch nicht die Verkehrssicherung übernehmen. Jedoch konnten deren Kräfte die auslaufenden Betriebsstoffe mit Bindemittel abstreuen. Die kurz darauf eintreffende Feuerwehr Kirchheim sicherte mit dem VSA die Einsatzstelle und leitete den Verkehr auf den linken Seitenstreifen an der Einsatzstelle vorbei. Mit dem LF wurde der Brandschutz sichergestellt. Nachdem das OK aus Italien kam, die Medikamente umzuladen, wurde der Versorgungs LKW Aschheim zur Einsatzstelle gefordert. Mit dem Hubwagen konnten die vier Paletten mit Medikamenten aus dem havarierten Anhänger in den LKW und von dort in den anderen Kühlanhänger umgeladen werden. So war die Kühlung der Medikamente weiterhin gewährleistet. Nachdem die Autobahnmeisterei mit Verkerhssicherungsanhängern die Verkehrsführung übernahm und die angeforderten Abschleppdienste die Bergung vorbereiteten konnten die Feuerwehren wieder abrücken.