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Hundestaffel
Der Verein „Rettungshunde für Feuerwehr und Katastrophenschutz e.V.“ wurde im Mai 2007 gegründet. Die Einsatzgruppe Rettungshundestaffel ist eine Sondereinheit der Feuerwehr Aschheim. Ziel und Zweck dieser Einheit ist die Hilfestellung in Notfällen, in denen durch Ausnutzung des Geruchssinnes des Hundes das Auffinden und die Rettung von Menschen möglich ist. Dazu werden Rettungshund, Hundeführer und Einsatzhelfer in Theorie und Praxis geschult.

Wo kommt die Hundestaffel zum Einsatz?

- In Trümmern nach dem Einsturz von Bauwerken bspw. durch Gasexplosionen oder Erdbeben, bei Unglücksfällen und Einsturz in Tunneln oder Stollen sowie nach Luftfahrzeug- oder Bahnunglücken.

- Im Gelände, in unübersichtlichem Wald- und Buschgelände, nach Erdrutschen, nach Unfällen. Hier besonders zur Suche nach Opfern im Schock zustand, nach verwirrten Personen oder nach Kindern.

- Im Wasser, in Seen und Kanälen und am Uferbereich auf der Suche nach Ertrunkenen.

- In Lawinen nach der Suche von verunglückten Skifahrern, Tourengehern und Snowboardern.



Rettungshundeteams bestehen aus Hundeführer und Hund und können durch ihre Wirksamkeit von keinem technischen Gerät ersetzt werden. Das Team wird von speziell ausbildeten Einsatzhelfern, dem Fachberater Rettungshunde, sowie einem Führungsdienstgrad der Feuerwehr Aschheim unterstützt.


Die Ausbildung des Hundeführers und Einsatzhelfers:

- Grundausbildung der Feuerwehr nach FwDV 2 mit Zusatzausbildung
- Erste Hilfe beim Menschen (16 UE jährlich), zudem erweitere Erste Hilfe (Frühdefibrillation)
- Karten- und Kompasskunde in Theorie und Praxis, Orientierungsmärsche, GPS
- Einsatztaktik, Stressbewältigung
- Funk und Fernmelderecht nach BOS-Vorgaben
- Trümmerkunde, Lawinenkunde
- Kynologie (Lehre über Verhalten, Körperbau, Krankheiten, Erziehung des Hundes)
- Erste Hilfe beim Hund



Die Ausbildung des Hundes zum Rettungshund

Die Ausbildung dauert ca. 2 Jahre, bis sicher gestellt ist, dass der Hund wirklich zuverlässig im Gelände oder Trümmerfeld arbeitet. Dabei darf er sich weder durch Rauch und Feuer, noch durch Lärm von Rettungs-/Bergungsfahrzeuge sowie parallel arbeitenden Rettungshundeteams oder von Wild ablenken lassen.

Folgende Voraussetzungen muss ein Rettungshund haben.
Körperliche: gesunde Hunde jeder Rasse / Mischung und mittlerer Größe, Wendigkeit und Ausdauer
Charakterliche: menschenfreundlich, gelassen in der modernen Zivilisation, für Futter und/oder Spielzeug zu begeistern, Motivation, gegenüber Artgenossen gut sozialisiert.


Die Leistungsfähigkeit der Rettungshundeteams wird durch regelmäßiges Training (ca. zweimal pro Woche Geräte/Unterordnung/Sucheinheiten) gewährleistet und jährlich durch unabhängige Sachverständige überprüft. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung erfolgt eine realitätsnahe Einsatzüberprüfung der einzelnen Teams. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Rettungshundestaffel http://www.feuerhunde.de/.

Besuchen Sie uns auch bei der Ausbildung. Wir freuen uns auf Sie!

Informationen

1. Vorstand Rettungshundestaffel Christina Lex
Tel.: 0170/55 33 555 oder 08021/90 94 73

1. Kommandant Helmut Meier
Tel.: 089/904 46 97


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